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Einladung zur 2. Helferkonferenz der Piratengruppe im Rat der Stadt Köln

Piratenpartei Köln
 
Einladung zur 2. Helferkonferenz der Piratengruppe im Rat der Stadt Köln

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Stollwerck, Raum 503 (Atelier), Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln

Gastgeber: Piratengruppe im Rat der Stadt Köln

Der Umgang mit den Hilfemöglichkeiten für Geflüchtete offen­bart nach wie vor viele Unsicherheiten und Fragen in unserer Gesellschaft. Viele Menschen engagieren sich in den Unterkün­ften, in Sprachräumen, als Gastfamilie, usw. Es werden aber noch viele weitere Konzepte benötigt, um nachhaltige Verbes­serungen im Bereich der Flüchtlingshilfe herbeizuführen. Darum bitten wir zur zweiten Helferkonferenz: Um Projekte vorzustellen, Informationen auszutauschen und – ganz wichtig – um Danke zu sagen.

Als Moderator begrüßen wir Michel Aloui, Social Entrepreneur und Dozent an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Als Gastredner haben bisher zugesagt:

Marc Schneider, Generation iTrust, Projekt SprachFreude

Nicole Malmedé, Refugees Foundation e.V.

Tanja Schmieder, City of Hope Cologne

N. N., Refugees Welcome Bonn e.V.
Wie immer gibt es ein offenes Mikrophon.

Gäste: Aktive in der Flüchtlingshilfe und alle, die es vielleicht werden wollen

Anmeldung: piraten@stadt-koeln.de
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Wer Ego-Shooter zockt, ist kein potenzieller Amokläufer! Die Piraten veranstalten einen Gametreff rund um die Gamescom

Piratenpartei Köln
 
Wer Ego-Shooter zockt, ist kein potenzieller Amokläufer! Die Piraten veranstalten einen Gametreff rund um die Gamescom

Kurz nach dem schrecklichen Attentat in München wurden von seiten vieler Politiker wieder einmal populistische Forderungen aufgestellt: Ego-Shooter, Gewaltvideos, Medien und das Internet seien schuld. Bekannte Politiker und der Bundesinnenminister Thomas de Maizière bedienen sich dieser jahrzehntealten – und von Wissenschaftlern zu Recht kritisierten – Erklärungsmuster, die in Fällen jugendlicher Amokläufer gerne reflexartig angeführt werden. Das war nach den verheerenden Attentaten in Erfurt, Emsdetten und Winnenden ebenso der Fall. Amokläufe gibt es seit Jahrhunderten und die Auslöser sind vielfältig. Statt Jugendkultur zu skandalisieren, muss die Gesellschaft willens sein, offene Ursachenforschung zu betreiben – und dann auch in notwendige präventive Maßnahmen zu investieren.

Dass jemand Ego-Shooter spielt, Gewaltvideos anschaut, auf Horrorliteratur steht oder anonym im Internet unterwegs ist, sagt nichts über seine Gefährdung aus.
Wir helfen gerne dabei, Vorurteile abzubauen: Zur Gamescom bieten wir am 18.08. einen „Gametreff“ im Bürgerhaus Stollwerck an, bei dem Skeptiker und Gamer sich kennenlernen und ins direkte Gespräch kommen können. (1)

Thomas Hegenbarth, Sprecher der Piraten im Kölner Rat: „Weder Ego-Shooter noch Schützenvereine sind für Amokläufe verantwortlich. Bereits vor dem Münchner Anschlag haben wir Piraten eine Veranstaltungsreihe geplant, die rund um die Gamescom zum Thema Games informieren will. Ganz offensichtlich ist unsere geplante Veranstaltung „Politik trifft Gamer“ notwendiger denn je, wenn Bundesinnenminister Thomas de Maizière und andere der Gewaltdarstellung in Computerspielen eine Mitschuld an der Tat von München geben. Nein, nicht Ego-Shooter gefährden Menschen, sondern soziale Isolation, Anerkennungswahn, fehlgeleitetes Konkurrenzverhalten, Mobbing, schlechte Bildung und Perspektivlosigkeit. An uns scheitert de Maizières Forderung nicht, dass Gaming mehr diskutiert werden sollte. Wir diskutieren mit Experten, Gamern und der Politik hier in Köln: sachlich und ohne populistische Vorverurteilungen!“

(1) https://www.piratenfraktion-nrw.de/2016/07/politik-trifft-gamer-e-sport-mit-den-piraten-in-koeln-18-08-2016/
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