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Sven Krumbeck zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Piraten im Landtag SH
 
Sven Krumbeck zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Zu den Ergebnissen der heute veröffentlichten PISA-Studie sagt der schulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

“Zwar hat Deutschland kein erneutes PISA-Debakel heimgesucht, dennoch muss man ganz klar sagen: Deutschland ist nur Durchschnitt im internationalen Vergleich. Die Verbesserungen in der Lesekompetenz sind erfreulich und auch die Entwicklungen in einzelnen Punkte der Naturwissenschaften und der Mathematik sind anzuerkennen.

Dennoch wird durch die Studie das klar, was auch schon aus der TIMSS-Studie abzulesen war: Naturwissenschaften und Mathematik sind bei den deutschen Schülerinnen und Schülern unbeliebt. Hier muss ganz klar die Unterrichtsqualität erhöht werden. Das setzt engagierte und gut ausgebildete Lehrkräfte voraus.

Hier muss sich die Aus- und Fortbildung für Lehrkräfte signifikant verbessern. Auch die Arbeitsbedingungen müssen attraktiver gestaltet werden. Vor allem in Schleswig-Holstein sind diese Änderungen auf Grund von anhaltendem Lehrermangel gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern dringend erforderlich.

Auch der Ausbau der Digitalisierung an Schulen muss nachdrücklich vorangetrieben werden. Wir PIRATEN fordern seit Langem eine umfassende Ausrichtung auf digitale Medien im Unterricht – mit der zum ersten Mal elektronisch durchgeführten PISA-Studie haben wir wieder einmal den Beweis dafür, dass Deutschland viel zu wenig dafür unternimmt.”

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Sven Krumbeck: “G8/G9-Debatte ist nur zeitaufreibend”

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Sven Krumbeck: “G8/G9-Debatte ist nur zeitaufreibend”

Zur heutigen Forderung (3.11.16) des Präsidenten der Europa-Universität Flensburg, Prof. Werner Reinhart, zum G9-Abitur an Gymnasien zurückzukehren, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

“Es ist ja nicht so, dass das Abitur in neun Jahren nicht mehr möglich ist. An den Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen gibt es nach wie vor die Option, G9 wahrzunehmen. Zwar herrscht hier noch ein starkes regionales Ungleichgewicht, so dass die G9-Gemeinschaftsschul-Variante nicht überall flächendeckend angeboten werden kann.

Dennoch sollte man sich jetzt lieber auf die Stärkung der bestehenden Gemeinschaftsschulen konzentrieren und die Unterrichtssituation an allen weiterführenden Schulen ausbauen und verbessern. Es wäre weitaus sinnvoller, als eine fruchtlose und zeitaufreibende Debatte über die Frage zu führen, was jetzt besser ist: G8 oder G9.

Ich möchte dahingehend an den Bildungsdialog erinnern, in dem sich die Koalition sowie Eltern- und Schülervertreter gegen ständige Forderungen nach Strukturreformen an Schulen ausgesprochen haben. Denn das bringt niemanden weiter, am wenigsten die Schülerinnen und Schüler.”

Ansprechpartner:
Sven Krumbeck – MdL, Telefon: 0431-988-1639
Florence Ledermann – Assistentin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0431-988-1635

Foto: Joerg Trampert /pixelio-de

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Danke für die gute Zusammenarbeit, Herr Watter

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Danke für die gute Zusammenarbeit, Herr Watter

Über die Rücktrittserklärung des Präsidenten der Hochschule Flensburg, Prof. Dr. Holger Watter, zeigt sich der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König, überrascht:

“Damit haben wir nicht gerechnet. Wir bedauern die Entscheidung von Prof. Dr. Holger Watter sehr. Gerade hinter den Kulissen hat er viel bewirkt. So hat Herr Watter stets dafür gekämpft, dass Fachhochschulen auf Augenhöhe mit den Universitäten forschen können. Ein Ziel, das leider noch nicht erreicht wurde. Für das wir PIRATEN uns aber nach wie vor einsetzen.

Wir PIRATEN bedanken uns für die tolle und leider viel zu kurze Zusammenarbeit. Wir wünschen Herrn Watter alles Gute. Gleichzeitig hoffen wir, dass sich die Wogen in Flensburg schnell wieder glätten und die positive Entwicklung der Hochschule nicht darunter leidet.”

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Gemeinschaftsschul-Oberstufen sind Luxus

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Gemeinschaftsschul-Oberstufen sind Luxus

Zur Entwicklung der neugeschaffenen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen erklärt der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

“Der Bericht der Landesregierung zeigt deutlich, dass die gezielte Schaffung von Oberstufen an Gemeinschaftsschulen nicht dem öffentlichen Bedürfnis entspricht, von dem die Landesregierung noch vor drei Jahren ausgegangen ist. Zwar teilen wir PIRATEN den Grundgedanken der Landesregierung, aber gut gedacht ist nicht automatisch gut gemacht.

Nicht nur, dass die festgelegte Mindestanzahl von 50 Schülerinnen und Schülern in neun von 17 neugeschaffenen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen nicht erreicht wurde, auch die regionale Verteilung der neuen Gemeinschaftsschul-Oberstufen lässt zu wünschen übrig.

Auch die geforderte Profil-Vielfalt kann durch kleine Oberstufen nicht im gewünschten Maße umgesetzt werden. Es steht noch immer die Frage im Raum, warum wir uns den Luxus “Mini-Oberstufen” leisten, wenn doch genügend Schulen mit Oberstufen in Schleswig-Holstein vorhanden sind. Die Zusammenarbeit mit Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) und anderen, bereits etablierten Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen läuft auf vielen Ebenen gut, man könnte diese Kooperation gewinnbringend ausbauen.

Angesichts des anhaltenden Lehrermangels und der ausbaufähigen Unterrichtsversorgung sollte genau darüber nachgedacht werden, wie die schleswig-holsteinische Schullandschaft zu gestalten ist. Der Einsatz von Ersatzlehrkräften aus anderen Schulen an den neugeschaffenen Gemeinschaftsschul-Oberstufen ist definitiv keine Lösung.”

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Zum Weltlehrertag: Zufriedene Lehrer bilden starke Kinder aus

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Zum Weltlehrertag: Zufriedene Lehrer bilden starke Kinder aus

Zum Welttag der Lehrerin und des Lehrers erklärt der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

„Sie bereiten Ihr Kind auf ein selbstbestimmtes Leben vor, sie bringen Ihrem Kind die Grundlagen für eine Teilhabe an der Gesellschaft bei und sie holen das Beste aus Ihrem Kind heraus: Lehrerinnen und Lehrer. Nicht nur am Weltlehrertag sollte man ihnen dafür danken. Lehrerinnen und Lehrer begleiten Schülerinnen und Schüler durch ihre gesamte schulische Laufbahn, sie sind Lehrkraft und Vertrauensperson, Förderer und Moralinstanz in einem.

Der Anspruch an diese Berufsgruppe ist dementsprechend groß: Lehrerinnen und Lehrer müssen außerordentlich qualifiziert sein, sie müssen soziale Kompetenzen vermitteln können, im Austausch mit den Eltern stehen und müssen sich – neben Vor- und Nachbereitung des Unterrichts – stetig weiterbilden. Wenn es um die Verbesserung schulischer Strukturen und die bestmögliche Vermittlung von Bildung geht, stehen ihre Bedürfnisse also an erster Stelle.

Deswegen setzen wir PIRATEN uns für eine nachhaltige Förderung der Gesundheit und eine angemessene Besoldung von Lehrkräften ein. Lehrerinnen und Lehrer dürfen nicht als reines Dienstleistungspersonal verstanden werden. Die Förderung einer positiven Lernatmosphäre kann nur gewährleistet werden, wenn Lehrkräfte gerechte Arbeitsverträge erhalten – und den Fächern entsprechend genügend Lehrpersonal an den Schulen eingesetzt wird.

Auf diese Weise kann auch der Weg zur digitalen Bildung geebnet werden: Aneignung von Medienkompetenz, Umgang mit modernen Medien im Unterricht, die Verwendung von freien Bildungsmaterialien (Open Education Resources) und die Förderung von E-Learning kann in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrer nicht nur einfacher, sondern auch mit Enthusiasmus umgesetzt werden. Damit Kinder bestens gerüstet sind für ein eigenständiges Leben im digitalen Zeitalter.“

Bild: Helene Souza/pixelio.de
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Kandidaten der PIRATEN Berlin zur Wahl ins AGH – Platz 9 bis 6

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Kandidaten der PIRATEN Berlin zur Wahl ins AGH – Platz 9 bis 6

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Platz 6 – Alexander Spies
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@sozialpirat

2009 bin ich der Piratenpartei beigetreten. Am 18. September 2011 wurde ich über die Liste der Piraten in das Berliner Landesparlament gewählt. Seit 11. Juni 2013 bin ich Fraktionsvorsitzender der Piratenfraktion.

Politische Schwerpunkte:
  • Grundeinkommen (BGE)
  • INKLUSION
  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Arbeit & Soziales
  • Berufliche Bildung
  • Europa & Bundesangelegenheiten
  • Außen & Sicherheitspolitik
  • Pflege- und Seniorenpolitik
  • Behindertenpolitik
Platz 7 – Marion Schunke
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@mikklomania

Piratenpartei:
Piratin seit Anfang 2011, BVVlerin in Spandau seit September 2011; Ausschüsse: Bauen und Verkehr; Bildung und Kultur; Natur, Umwelt und Grünflächen; Sport; Bürgerdienste und Ordungsamtsangelegenheiten;

Persönliches:
Geboren am 14.07.1964 in Idar-Oberstein (RLP) in Berlin seit 1988, seit 1994 Wahlspandauerin;
Künstlerin/Musikerin, Musik- und Videoproduzentin, Musikpädagogin, Werkzeugmacherin, Tontechnikerin/Veranstaltungstechnikerin, Studium: Psychologie, Soziologie, Philosophie;

Bin glücklich geschieden und habe einen Sohn von 32 Jahren, der in der Justiz arbeitet. Bin ungebunden und unabhängig, daher habe ich viel Zeit für die Piraten. Außerdem bin ich eine „hoffnungslose“ Idealistin.

Politische Schwerpunkte:
  • BGE
  • Kultur und Bildung, Medienrecht;
  • Umwelt- und Tierschutz
  • Suchtpolitik: Aufklärung und Legalisierung von Cannabis
  • Stadtentwicklung, Wohnungspolitik, Straßenverkehr, Shared Space
  • Soziokulturelle Zentren und neue Lebensgemeinschaften
Platz 8 – Therese Lehnen
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@Harmonie2_0

Therese ist 1963 geboren und stammt vom Niederrhein. 1987 ist sie in ihre Wahlheimat Berlin gezogen, hier hat sie Politologie und Jura studiert, beruflich ist sie tätig als Rechtsfachwirtin und arbeitet momentan hauptsächlich im Notariat.
Therese ist Mutter zweier erwachsener Söhne und lebt im Norden des Weddings.
Sie ist seit 2011 in der Piratenpartei aktiv und seit Anfang 2012 Piratin, vorher war sie nicht parteipolitisch tätig, politisiert wurde sie in der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre.
In Berlin hat sie sich vor allem auf lokaler Ebene zunächst in Bezirkselternausschüssen und der Elternarbeit in den Kitas und Schulen ihrer Kinder engagiert, später war sie einige Jahre ehrenamtlich als Vollzugshelferin in der JVA Tegel engagiert. Therese ist derzeit im Landesvorstand der Piraten Berlin als politische Geschäftsführerin und betreut dort unter anderem den Geschäftsbereich Recht, sie kandidiert ebenfalls für die BVV Charlottenburg und als Listenkandidatin (8) sowie im Wahlkreis 6 (Soldiner Kiez und Panke) direkt für die Abgeordentenhauswahl für die Piraten

Politisches Statment:
Grundrechte und soziale Menschenrechte sind mir wichtig, dazu gehört die Existenzsicherung und Daseinsvorsorge, inklusive Mobilität und Generationenpolitik, Politik der Inklusion meint nicht nur die Inklusion der Menschen mit physiologischen, psychischen oder mentalen Handicaps, sondern auch die Inklusion von Wohnungslosen, Illegalisierten, Inhaftierten und ehemaligen Inhaftierten, Innenpolitik sowie Gleichstellungspolitik sind eine weitere Konsequenz dieser Interessen und Ziele.
Ich bin nicht die Expertin anderer Leben und kenne keine Patentrezepte und Dogmen. Zuhören ist die wichtigste Voraussetzung für eine Politikerin, ich möchte dazu beitragen, dass die Chancen gerechter werden und alle Menschen in Berlin selbstbestimmt an unserer Gesellschaft teilhaben können.

Kurzzitat:
Piraten Berlin denn, „Berlin dit is für alle“ keine Klientelpolitik, sondern ein Miteinander transparent, offen, ehrlich

Platz 9 – Ulrich Zedler
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@UlliZ1

Ich (unverheiratet, 1 Kind) lebe seit 1981 in Berlin.
Geburtsjahr 1962, Geburtsort Mannheim

Beruf: Diplomingenieur für Stadt- und Regionalplanung. Derzeit tägig als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Daneben vertrete ich ehrenamtlich die Einwohner des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg als stellvertretender Bürgerdeputierter im Stadtentwicklungsausschuss des Bezirks auf Vorschlag der Piratenfraktion in der BVV.

Wahlbezirk: WK 1 Friedrichshain-Kreuzberg (Direktkandidat), BVV-Liste (Platz 11)

politische Schwerpunkte: Stadtentwicklungspolitik, Bildungspolitik und Innenpolitik.

Politisch – mein 9-Punkte-Programm:
  • Ehrliche Politik. Ich informiere euch darüber, was Sachstand ist. Ehrlich.
  • Was braucht die Stadt, und wer soll es bezahlen? Ich lehne Planungen für ein Wolkenkuckucksheim und Projekte, deren Finanzierung im Nebel steht, ab
  • Kreative Ideen müssen nicht viel (mehr) kosten. Sparpolitik bis es quietscht a la SPD und CDU ist später richtig teuer. Deshalb: Sparen nur da, wo es sinnvoll ist
  • Wohnungsbau und Wohnungsinstandhaltung gehört zusammen. Der Focus ist endlich wieder auf den Erhalt der preiswerten Wohnungsbestände zu richten. Preiswerter Wohnraum muss preiswerter Wohnraum bleiben!
  • Die Innenpolitik des Landes Berlins gleicht in Teilen einem „failed state“ Massives Organisationsversagen in Berlin ist inzwischen mehr als nur peinlich. Wir müssen zurück zu einer vorsorglichen Landespolitik, welche Ämter wieder vernünftig ausstattet und Personal vernünftig behandelt und bezahlt. Teure Abenteuer, bei denen Berlin Milliarden verbrennt (BER, ZLB, ICC, A100, Staatsoper usw.) lehne ich ab
  • „Ihr habt die ganze Stadt verkauft!“ .Teile der ganzen Stadt wurden sogar verramscht oder verschenkt. Ich werde alles dafür tun, dass dieser falsche Trend beendet und umgekehrt wird
  • Bildung, Bildung, Bildung! Wenn Berlin die Bildung und Ausbildung junger Menschen verschläft oder gar durch Kaputtsparpolitik zerstört, ist das schlecht. Ich setze mich für mehr und umfassendere Bildungsangebote ein, für alle Lebensstufen
  • Den selbstbewussten Menschen fördern! Die Fähigkeit, in Zusammenhängen denken zu können, Geschehen verstehen und einordnen zu können, und vor allem die richtigen Fragen stellen zu können, muss wieder in den Mittelpunkt der Politik zurückkehren. Bildung ist auch Herzensbildung!
  • Politik soll organisieren, nicht diktieren! Wir brauchen Beteiligungs-Methoden, online wie offline, um den Bürgerwillen in all seiner Vielfalt zu ermitteln und in Planungen und Maßnahmen deutlich besser als bisher einfließen zu lassen.
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Bildungsministerin zwischen Selbstzufriedenheit und Realitätsferne

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Bildungsministerin zwischen Selbstzufriedenheit und Realitätsferne

Zur heutigen Pressekonferenz der Bildungsministerin Britta Ernst zum Schuljahresauftakt 2016/2017 sagt der bildungspolitische Sprecher der PIRATEN, Sven Krumbeck:

“Ich schätze Ministerin Ernst wegen ihrer Sachlichkeit und dem von ihr gesetzten Schwerpunkt der digitalen Schule. Was sie heute allerdings vor der Landespressekonferenz abgeliefert hat, was wirklich schwach.”

Sven Krumbeck kritisierte nicht nur die Legendenbildung zum Thema “Lehrerversorgung”.

“Wer als Mitglied der Regierung immer noch behauptet, er habe aus eigener Kraft den Stellenabbaupfad deutlich positiv korrigiert, vergisst, dass dies nur z.B. durch zusätzliche Bundesmittel möglich geworden ist.

Jede anders farbige Regierung hätte hier genauso nachgesteuert, und immer wieder kamen die treibenden Anträge dafür aus der Opposition. Dass es hier immer noch große Defizite in der Bedarfsplanung gibt, legte selbst Ministerin Ernst gnadenlos offen.

Die PIRATEN haben bereits sehr früh in der Legislaturperiode eine Lehrerbedarfsplanung gefordert.
Gerade zukunftsträchtige Fächer wie MINT leiden aber bis heute unter Fachkräftemangel, weil die richtige Planungsgrundlage fehlt. Dass der Quer-und Seiteneinstieg nun für Fachleute gezielt beworben wird, ist ein erster richtiger Schritt, deckt aber gleichzeitig die Lücke bei den Fachlehrern gnadenlos auf.

Frau Ministerin Ernst hat nach eigenen Aussagen durchweg positive Rückmeldungen zu ihrer Politik erhalten. Uns hingegen erreichen geraden in den Fragen der Schulassistenz und der Unterrichtsversorgung andere Nachrichten.

Wie bei vielen Berichten der Landesregierung kommen wir PIRATEN nicht umhin, Aussagen immer wieder kritisch zu hinterfragen und uns vor Ort selbst ein Bild zu machen!

Was da nicht weiter überrascht: In allen faktenbasierten Nachfragen zeigt sich die Ministerin unsicher. Kaum eine Zahl konnte sie aus dem Stand liefern – sei es zu Lehrerstellen, Neueinstellungen oder Verbesserungen .

Besonders originell war in diesem Zusammenhang der Verweis auf die anstehenden Wahlprogramme der Parteien, in denen man nachlesen könne, wie sich das Land am besten einer 100%gen Unterrichtsversorgung nähern könne.

Nichtsdestotrotz: Richtig und wichtig finde ich die Zusage, dass es keine Abzüge von Lehrerstellen von den Gymnasien geben werde, nachdem diese den doppelten Abiturjahrgang bewältigt haben! Gut auch die personelle Aufrüstung im Bereich des digitalen Lernens. Fachberater allein werden es aber nicht richten: Schulen brauchen ihr individuelles Lehr- und Lernkonzept!

Ich freue mich darüber, dass die Bildungsministerin so motiviert und begeistert in das Schuljahr startet. Ob sich diese Begeisterung auch in den Schulen von Schleswig-Holstein wiederfindet, ist für mich aber eher ungewiss.”

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Schulen brauchen individuelle medienpädagogische Lehr-und Lernkonzepte

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Schulen brauchen individuelle medienpädagogische Lehr-und Lernkonzepte

Zu den heute vorgestellten Daten zur  IT-Ausstattung an Schulen sagt der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

“Dass der Ausbau der IT-Infrastruktur an Schulen in Schleswig-Holstein Fortschritte macht, ist eine ebenso erfreuliche wie selbstverständliche Notwendigkeit. Die PIRATEN haben nicht nur die Ausstattungsfrage, sondern auch die nötigen Forderungen zu Inhalt, Methode und Kompetenz rund um das Thema Digitalisierung immer wieder auf die politische Tagesordnung gebracht.

Wir werden an dem Thema dranbleiben, denn mit Glasfaser und PCs allein ist es nicht getan. Ich sehe nach wie vor ein Problem in den heterogenen Verhältnissen im ganzen Land.

Wo ein finanziell potenter Schulträger viel in Schule investiert und sogar Systemadministratoren einstellt, läuft es deutlich besser als dort, wo klamme Finanzlagen den Schulträgern nur kleine Gestaltungsspielräume lassen. Die Ausgangslagen sind einfach nicht vergleichbar.

Die PIRATEN bleiben dabei: Jede Schule braucht ihr eigenes medienpädagogisches Lehr-und Lernkonzept. Es ist zwar erfreulich, dass 61 % der Schulen angeben, freiwillig an einem solchen Konzept zu arbeiten. Um allen Schülern die gleichen Chancen auf digitale Bildung zu geben, brauchen wir aber eine höhere Verbindlichkeit an 100 % der Schulen. Unser entsprechender Antrag wurde leider von der Mehrheit im Landtag abgelehnt – aber ohne solche individuellen, auf die Schule zugeschnittenen und von den Beteiligten vor Ort selbst erarbeiteten Medien-Konzepte werden die Schulen inhaltlich wie organisatorisch nicht vorankommen. Wir PIRATEN werden trotz der Ablehnung durch die Küsten-Koalition dazu eine erneute Initiative nach der Sommerpause starten. In diesem Punkt  ist die Kultusministerkonferenz schon weiter als das Land Schleswig-Holstein.”

Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-F077869-0040 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
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Lernmittelfreiheit ist in Schleswig-Holstein eine Illusion – aber Bildung muss frei sein!

Piraten im Landtag SH
 
Lernmittelfreiheit ist in Schleswig-Holstein eine Illusion – aber Bildung muss frei sein!

Zur Berichterstattung des sh:z “Schulkinder kosten Eltern 1.000 Euro pro Jahr” am 27. Juli 2016 sagt der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck, als MitInitiator der Kostenanalyse:

“Alle reden darüber, alle finden es gut und seit 1959 ist die Forderung  nach freier Bildung Teil des sozialdemokratischen Godesberger Programms – getan wurde dennoch zu wenig dafür.

Seit dem PISA-Schock wissen alle um den prekären Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen. Als die PIRATEN das Thema 2014 erneut auf der politischen Tagesordnung des Landtags platzierten war klar, dass ohne belastbare Datengrundlage nicht viel passieren würde. Diese Daten liegen jetzt vor.

Wenn Eltern nachweislich rund 1.000 Euro pro Jahr in die Schulbildung eines Kindes investieren, dann deckt das die dramatisch große Lücke auf, die sich allein zwischen den Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes (100 Euro) und den tatsächlichen Kosten auftut. Diese Deckungslücke tragen die Kinder. Soziale Herkunft entscheidet weiterhin darüber, wem welche Bildungschancen offen stehen.

Wir dürfen nicht länger zulassen, dass der soziale Status über Bildungschancen entscheidet; dass die Herkunft die Chancen des Einzelnen schon in dem Moment bestimmt, in dem er die Schule betritt.

Wir wollen hier einen Paradigmenwechsel. Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr. Es bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Koalition für Bildungsfreiheit. Für diese Koalition wollen wir PIRATEN werben!”

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/2500/drucksache-18-2502.pdf



http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/dr2015ucks/1700/drucksache-18-1735.pdf



Foto: Paul-Georg Meister / Pixelio.de
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