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Urheberrecht behindert Arbeit der Hochschulen

Piraten im Landtag SH
 
Urheberrecht behindert Arbeit der Hochschulen

Der Bildungsausschuss hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, die Landesregierung darum zu bitten, sich in der Kultusministerkonferenz (KMK) für weitere Verhandlungen mit der VG Wort einzusetzen. Hintergrund ist die neue Rahmenvereinbarung zur Einzelabgabe von digitalen Lehrmaterialien an Hochschulen. Dazu der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Ich freue mich, dass der Bildungsausschuss hier geschlossen ein Zeichen setzt. Hochschulen brauchen keine unsinnigen und bürokratischen Mehraufgaben.

Die geplante Einzelabgabe der Hochschulen an die VG Wort zeigt, dass das aktuelle Urheberrecht völlig an der Realität vorbei geht. Es übervorteilt die Urheber und behindert wissenschaftliche Forschung.
Als Folge werden die Hochschulen in Schleswig-Holstein alle Vorlesungsunterlagen, die bisher im Internet verfügbar waren, aus dem Netz entfernen.

Papiersparende digitale Kopien wird es in Zukunft nur noch unter der Hand geben. Dafür werden Unterlagen zu Lasten der Umwelt wieder in rauen Mengen ausgedruckt und abgeheftet. Denn das Ausdrucken von Vorlesungsskripten mit Zitaten auf Papier ist weiterhin erlaubt. Nur die digitale Weitergabe – z.B. in Form eines PDFs – stellt ab dem kommenden Jahr ein Problem dar. Das ist ein Rückfall ins analoge Zeitalter. Das Studium im Jahre 2017 hatten wir PIRATEN uns moderner vorgestellt.

Die USA zeigen, dass die Fair-Use-Regelung, wonach Lehrmaterialien zu Bildungszwecken frei verwendbar sind, funktioniert. Eine Regelung auf dieser Grundlage im deutschen Urhebergesetz würde das Problem deutlich entschärfen.”

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Landesregierung hat Promotionskolleg unnötig verschleppt

Piraten im Landtag SH
 
Landesregierung hat Promotionskolleg unnötig verschleppt

Das Wissenschaftsministerium hat nach einem Bericht der Lübecker Nachrichten (Ausgabe v. 30.11.16) den Universitäten und Fachhochschulen eine Verwaltungsvereinbarung zur Gründung eines Promotionskollegs vorgelegt. Dazu der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Nach fast einem Jahr Trödelei sieht sich das Wissenschaftsministerium also endlich in der Lage, eine Rahmenvereinbarung vorzulegen. Wie lange hätte es wohl noch gedauert, wenn wir PIRATEN nicht nachgefragt hätten?

Bereits im Oktober-Plenum haben wir auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass noch immer kein Promotionskolleg gegründet wurde – obwohl das neue Hochschulgesetz bereits seit Januar 2016 in Kraft ist.

Auf unsere Anfrage im November, wie weit die Gründung denn fortgeschritten sei, kam von der Landesregierung auch nur heiße Luft.

Die jetzt vorgelegte Rahmenvereinbarung zieht die Universitäten und Fachhochschulen in die Verantwortung. Hier müssen die Universität über ihren Schatten springen: Der Promotionswunsch zahlreicher, hochqualifizierter FH-Absolventen ist da. Man sollte sie nicht noch länger warten lassen.”

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

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