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PIRATEN gratulieren zur Gründung des eSport-Bund Deutschland

Piratenpartei Deutschland
 
PIRATEN gratulieren zur Gründung des eSport-Bund Deutschland

Für die Aktiven im deutschen eGaming wurde eine erste Hürde zur Anerkennung als Sportart in Deutschland genommen. In Frankfurt hat sich der ESBD, der eSport-Bund Deutschland, gegründet. Gründungsmitglieder sind zwanzig im eGaming aktive Sportvereine, außerdem die Electronic Sports League ESL und der Unternehmensverband BIU. Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem wichtigen Schritt und freuen uns über diesen Erfolg.

Seit langem war es der Wunsch vieler Vereine, gemeinsam eine solche Vereinigung zu gründen, anstatt lediglich durch den BIU vertreten zu werden.
Mit dem Spitzenverband ESBD wird nun auch eine Bedingung des Olympischen Sportbunds DOSB zur Anerkennung erfüllt. Damit verbunden ist die Hoffnung auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2022, wenn eSport erstmals olympisch wird – in dieser Sportart liegt Deutschland noch weit hinter den asiatischen Ländern zurück. Auch darüber hinaus gibt es noch viel zu tun: neben der Interessensvertretung von eSportlern im Amateur- und Spitzensportbereich liegt der Schwerpunkt auf einer gemeinsamen Gestaltung des sportlichen Umfeldes.

„Unsererseits möchten wir die Entwicklung begleiten und zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema eSport ohne Vorurteile beitragen. Dazu gehört eine verstärkte Aufklärung an Schulen und in der Öffentlichkeit über Gefahren von Computerspielen, jedoch auch über Strukturen, Möglichkeiten und Chancen von Computerspielen und eSport.“, sagt Kristos Thingilouthis, eSport-Experte der Piratenpartei.

Dafür muss unbedingt die ehrenamtliche Arbeit (beispielsweise als Trainer und Medienpädagoge) sowie die hierfür nötige Ausbildung im elektronischen Sport als gleichwertig zu entsprechenden Tätigkeiten im physischen Sport anerkannt gewürdigt werden.

Auch wenn Deutschland nun einen späten Start hinlegt, bieten sich trotzdem noch Gelegenheiten, zu einem attraktiven Standort für diesen Sport zu werden. Beispielsweise können gegenwärtig Trainerscheine nur in Südostasien und einigen skandinavischen Ländern erworben werden. Allerdings schließt sich auch dieses Zeitfenster, und es muss zügig zu einer Normalisierung im Verhältnis zwischen physischem und elektronischem Sport kommen.

Wir haben in Deutschland eine einmalige Chance, eine Entwicklung nicht wieder zu verschlafen. Diese sollten wir jetzt nutzen.
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„POLITIK TRIFFT GAMER“ – E-Sport mit den Piraten in Köln 18.08.2016

Piratenfraktion im Landtag NRW
 
„POLITIK TRIFFT GAMER“ – E-Sport mit den Piraten in Köln 18.08.2016

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„POLITIK TRIFFT GAMER“ IM BÜRGERHAUS STOLLWERCK, KÖLN
Anlässlich der Gamescom bieten die Piratengruppe im Rat der Stadt Köln zusammen mit der Piratenfraktion NRW am 18.August 2016 von 13 bis 21 Uhr einen offenen „Game Treff“ im Bürgerhaus Stollwerck in Köln an.

Wir wollen allen Interessierten verschiedene Spiele am PC und an Spielkonsolen – on- und offine – näherbringen. Ganz nach dem Motto „Learning by Doing“ können auf dem „Game Treff“ der Piraten Egoshooter, Online-, Kinder- und „Casual“-Games gespielt werden.

Medienpädagogen sind mit dabei, beantworten Fragen und geben Impulse zum Thema.

Ziel der Veranstaltung ist es, mit Vorurteilen gegen die Game-Kultur aufzuräumen und die Faszination der Gamer für ihre Spiele begreifbar zu machen.

Termin
Donnerstag, 18. August 2016, 13-21 UHR
Veranstaltungsort: Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
Anmeldung: piraten@stadt-koeln.de
Eintritt: frei

Flyer als pdf
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