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Landesregierung hat Promotionskolleg unnötig verschleppt

Piraten im Landtag SH
 
Landesregierung hat Promotionskolleg unnötig verschleppt

Das Wissenschaftsministerium hat nach einem Bericht der Lübecker Nachrichten (Ausgabe v. 30.11.16) den Universitäten und Fachhochschulen eine Verwaltungsvereinbarung zur Gründung eines Promotionskollegs vorgelegt. Dazu der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Nach fast einem Jahr Trödelei sieht sich das Wissenschaftsministerium also endlich in der Lage, eine Rahmenvereinbarung vorzulegen. Wie lange hätte es wohl noch gedauert, wenn wir PIRATEN nicht nachgefragt hätten?

Bereits im Oktober-Plenum haben wir auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass noch immer kein Promotionskolleg gegründet wurde – obwohl das neue Hochschulgesetz bereits seit Januar 2016 in Kraft ist.

Auf unsere Anfrage im November, wie weit die Gründung denn fortgeschritten sei, kam von der Landesregierung auch nur heiße Luft.

Die jetzt vorgelegte Rahmenvereinbarung zieht die Universitäten und Fachhochschulen in die Verantwortung. Hier müssen die Universität über ihren Schatten springen: Der Promotionswunsch zahlreicher, hochqualifizierter FH-Absolventen ist da. Man sollte sie nicht noch länger warten lassen.”

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

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Land hat offenbar kein Interesse an Promotionskolleg

Piraten im Landtag SH
 
Land hat offenbar kein Interesse an Promotionskolleg

Mit der Novellierung des Hochschulgesetzes (HSG) wurde die Möglichkeit geschaffen, ein Promotionskolleg für Fachhochschul-Absolventen einzurichten.

Jetzt wird klar: Die Landesregierung hat die Fachhochschulen mit einer Luftnummer abgespeist.

Aus der Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Anfrage der PIRATEN geht hervor, dass bislang noch keine relevanten Schritte unternommen wurden, um das Promotionskolleg zu gründen. Dazu der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Es besteht in Schleswig-Holstein offenbar kein Interesse daran, Fachhochschul-Absolventen die Promotion zu ermöglichen. Obwohl das neue Hochschulgesetz schon seit Beginn dieses Jahres in Kraft ist, hat laut Wissenschaftsministerium bislang nur eine Sitzung zum Thema Promotionskolleg stattgefunden, nachdem wir angefangen habe nachzufragen. Weiter als zu den Rahmenbedingungen ist man dabei bisher nicht gekommen.

Die Kann-Regelung in §54a des HSG scheint Anlass dazu zu sein, die Einrichtung des Kollegs massiv zu verzögern. Das ist unnötig und kein guter Ton. Und das Schlimmste: Es geschieht zum Leidwesen der Fachhochschul-Absolventen und der Fachhochschulen selbst.”

Antwort auf die Anfrage der PIRATEN

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

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Zu Top 8: “Alheit will den UKSH-Ärzten nur auf die Finger schauen”

Piraten im Landtag SH
 
Zu Top 8: “Alheit will den UKSH-Ärzten nur auf die Finger schauen”

Zum Gesetzesentwurf zur Neuordnung der Hochschulmedizin sagt der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Nach Jahren der Verschleppung kommt jetzt ein Gesetzesentwurf, der scheinbar ohne gründliche Vorbereitung veröffentlicht wurde. Mit den angedachten Änderungen in den Verwaltungsstrukturen geht es Frau Alheit vor allem um eins: Sie will die UKSH-Ärzte in der Ausübung ihrer Arbeit massiv einschränken. Dass dabei in die Berufsordnung für Ärzte eingegriffen wird, wonach der Arzt-Beruf ein freier Beruf ist, scheint Frau Alheit egal zu sein.

Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf ist die Freiheit von Forschung und Lehre am UKSH zudem nicht mehr vollkommen garantiert. Das bestätigt auch der Marburger Bund. Hier muss einiges nachgebessert werden.

Frau Alheit ignoriert bei der Neurordnung der Hochschulmedizin vor allem eins: Nicht nur Neustrukturierungen in der Verwaltung sind wichtig, um das finanzgebeutelte UKSH aufzupäppeln, auch das Promotionsrecht bei Medizinern muss geändert werden.

Die Hochschulrektorenkonferenz etwa pocht auf die Einhaltung der allgemeinen Qualitätsstandards bei Dissertationen. Die ist bei Medizinern bei Weitem nicht gegeben. Vielmehr wird in Deutschland ein “Doktor Light” nach dem anderen vergeben. Das UKSH braucht qualifizierte Fachkräfte? Dann muss die medizinische Promotion neu strukturiert werden.”

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Unirahmenvertrag: PIRATEN setzen auf Open Educational Resources und Open Access

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Unirahmenvertrag: PIRATEN setzen auf Open Educational Resources und Open Access

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Der Spitzenkandidat der PIRATEN Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl 2017, René Pickhardt, fordert, verstärkt auf Open Educational Resources und Open Access Publikationen zu setzen, um dauerhaften Zugang zu Bildung und Wissen an Universitäten zu gewährleisten.

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Auf Grund des neuen Rahmenvertrags zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz haben erste Hochschulen gedroht, ihr digitales Lehrangebot zum 1.1.2017 aus ihren Lernmanagementsystemen zu entfernen. Open Educational Resources und Open Access Publikationen sowie ein moderneres Urheberrecht könnten diesen Missstand auflösen.

Als ich mich bemühte, Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017 der rheinland-pfälzischen PIRATEN zu werden, habe ich klar gesagt, dass die Verbreitung von freier Bildung (Open Educational Resources) mein Kernthema ist. Die Wichtigkeit dieser Forderung wird deutlich, wenn man auf den Rahmenvertrag zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz in Bezug auf Paragraph 52a Urheberrechtsgesetzes (UrhG) schaut.

Paragraph 52a beschränkt die Urheber und räumt Lehrenden und Forschenden das Recht ein, urheberrechtlich geschützte Werke in Auszügen Studierenden und anderen Forschenden zugänglich zu machen, ohne eine explizite Erlaubnis des Urhebers oder Verlags zu benötigen. Absatz 4 des selben Gesetzes sieht eine angemessene Vergütung für die Urheber vor. Diese könne nur von einer Verwertungsgesellschaft – also der VG Wort – geltend gemacht werden.

Bislang haben die Ministerien die VG Wort pauschal vergütet. An Hochschulen konnten in Lernmanagementsystemen digitale Kopien von Auszügen aus urheberrechtlich geschützten Werken in der Lehre eingesetzt werden. Nachdem die VG Wort nun vor dem Bundesgerichtshof erfolgreich eingeklagt hat, dass eine Einzelvergütung vorzuziehen sei, wurde in einem Rahmenvertrag vereinbart, dass Universitäten für entsprechende Materialien pro Seite und Student 0,8 Cent an die VG Wort zu bezahlen hätten.

Geht man von 2.7 Mio Studierenden aus, so ergibt sich mal eben schnell ein Betrag in Millionenhöhe. Es ist davon auszugehen, dass die Pauschalvergütung bislang in einer ähnlichen Größenordnung lag. Hinzu kommt laut Hochschulrektorenkonferenz bei der Neureglung jedoch der nicht praktikable administrative Aufwand, jedes verwendete Werk einzeln zu melden. Die Konsequenz ist, dass die Hochschulrektoren in Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen Beitritt zu dem Rahmenvertrag ablehnen, wie man in dieser Email nachlesen kann.

Dies ist eine folgenschwere Entscheidung. Sämtliche betroffenen digitalen Lerninhalte sind somit aus den Lernmanagementsystemen zu entfernen. Im Umkehrschluss wird die VG Wort eine Umsatzeinbuße erfahren. Man erhoffe sich, dass die VG Wort so zu Nachverhandlungen bereit sei. Es droht ein jahrelanger Stillstand, wie bei den Verhandlungen zwischen Youtube und GEMA, die zwar vor kurzem beendet wurden, unter denen aber die Verbraucher die Leidtragenden waren. Im Fall der VG Wort sind die Betroffenen eine ganze Generation von Studierenden, die einen deutlich schlechteren Zugang zu Wissen und Bildung haben, als dies der Fall sein müsste.

Der aktuelle Rahmenvertrag nimmt Open Access Publikationen explizit von der Meldepflicht aus. Das Bündnis Freie Bildung (BFB) fordert deshalb (mit mir als Mitunterzeichner), vermehrt auf Open Access Publikationen und Open Educational Resources zu setzen, um das Problem zu minimieren. Ich persönlich würde gerne einen Schritt weiter gehen und fordere entsprechend, den systematischen Diebstahl an der Gesellschaft durch den urheberrechtlichen Schutz von Bildungsmaterialien und Forschungsergebnissen, die aus der öffentlichen Hand finanziert worden sind, zu beenden. Es wäre ein Leichtes, den Absatz (4) des Paragraph 52a des Urheberrechtsgesetzes zu ergänzen und die Vergütung von Werken, die öffentlich finanziert sind, auszuschließen. Das Problem wäre gelöst und die Versorgung mit Lehrmaterialien an Hochschulen sichergestellt.

Die PIRATEN bekennen sich durch ihr Grundsatzprogramm klar dazu, dass öffentlich finanzierte Inhalte unter eine offene Lizenz zu stellen sind. Deshalb PIRATEN wählen oder PIRAT werden, um eine gute Bildungsversorgung für unsere aktuellen Millenials sicherzustellen.

Das Video von René Pickhardt https://www.youtube.com/watch?v=yzB4zXhn4DI
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Hochschulen darf nicht gedroht werden

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Hochschulen darf nicht gedroht werden

Im Zuge der Debatte um die Vergütung von Lehrmaterialien an Hochschulen hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) heute eine “praktikable” Lösung gefordert. Vergangene Woche hatte sich die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund die VG Wort auf einen neuen Rahmenvertrag verständigt, der vorsieht, Lehrmaterialien einzeln statt pauschal abzurechnen. Die PIRATEN teilen die Sorge der HRK, dass die Durchsetzung eines solchen Rahmenvertrages zwischen den Hochschulen und der VG Wort lediglich einen erheblichen, bürokratischen Aufwand für die Hochschulen bedeute.

Zudem weist der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König, erneut daraufhin, dass die Arbeit der Professoren, Dozenten und Studenten dadurch nur erschwert werde:

“Statt uneingeschränkt forschen und lehren zu können, müssen sich Dozenten und Studenten mit einem Bürokratie-Monster herumschlagen, das jeden kreativen und innovativen Ansatz in Forschung und Lehre schon im Keim erstickt.

Wir PIRATEN schlagen bereits zum wiederholten Male eine Einführung des Fair-Use-Prinzips nach amerikanischem und britischem Vorbild vor.

Die Drohung, dass Hochschulen, die dem Rahmenvertrag nicht beitreten wollen, nicht mehr ohne weiteres Lehrmaterialien im Intranet zur Verfügung stellen dürfen, ist außerdem nicht tragbar und indiskutabel. Die Hochschulen so unter Druck zu setzen, zeugt nicht gerade von einem demokratischen Verständnis und ist per se abzulehnen.”

Bild: S.-Hofschlaeger / pixelio.de

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Promotionsrecht für Fachhochschulen in Schleswig-Holstein

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Promotionsrecht für Fachhochschulen in Schleswig-Holstein

In Hessen hat die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Fulda das Promotionsrecht erhalten. Damit hat Fulda die erste Fachhochschule in Deutschland, die ihren Studierenden eigenständig einen Doktortitel verleihen darf. Der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König, begrüßt die Entwicklung in Hessen und fordert auch für Schleswig-Holstein eine entsprechende Regelung:

“Es ist nicht mehr zeitgemäß das Promotionsrecht als Privileg zu behandeln. Auch Fachhochschulen haben nicht nur das Potenzial und das Recht, Spitzenforschung zu betreiben – durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen in der freien Wirtschaft können Fachhochschulen ihre Forschungsergebnisse oftmals direkt und unmittelbar umsetzen.

Forschung ist als reiner Selbstzweck für den Arbeitsmarkt unattraktiv. Es sollte den Fachhochschulen also auch als Ausbildungsanreiz möglich sein, ihren besten Absolventen einen Doktortitel zu verleihen. Ein Brückenschlag zu den Universitäten kann so auch dem Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein und Deutschland entgegenwirken.”

Damit nimmt König auch Bezug auf die von Wissenschaftsministerin Kristin Alheit vor rund einer Woche angeregten Exzellenzinitiative für Fachhochschulen: “Wenn wir Fachhochschulen angemessen fördern wollen, dann müssen sie den Universitäten ebenbürtig sein. Das bedeutet: Mehr Masterplätze, mehr Zeit für Forschung und: das Promotionsrecht für forschungsstarke Fachhochschulen.”

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
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Hochschulen müssen flexibler statt strenger werden

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Hochschulen müssen flexibler statt strenger werden

Der Präsident der Fachhochschule Kiel, Udo Beer, forderte im Namen der Landesrektorenkonferenz am Wochenende eine Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht für Studierende. Dazu der hochschulpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Das neue Hochschulgesetz ist gerade einmal zehn Monate alt, noch nicht einmal vollständig in Kraft und schon will man zurück zu alten Ufern. Die Hochschulprofessoren wollen es offensichtlich gar nicht erst probieren, sondern lieber schnell noch eigene Regeln erlassen.

Anstatt sich mehr für die Förderung von Eigenverantwortlichkeit einzusetzen, werden Studierende in Schleswig-Holstein behandelt wie unmündige Kinder. Wir PIRATEN sagen: Ein Studium ist auch da, um Eigenständigkeit und Selbstorganisation zu entwickeln.

Studierende sollten deshalb selbst entscheiden dürfen, ob sie Lehrveranstaltungen besuchen. Manche von ihnen können zu bestimmten Tageszeiten auch einfach nicht, weil sie arbeiten müssen, um ihre Ausbildung zu finanzieren. Manche kümmern sich neben dem Studium um ihre Kinder und können daher nicht immer anwesend sein.

Wenn sich die Hochschulen darum sorgen, dass Lerninhalte nicht vermittelt werden können, weil die Hörsäle leer bleiben, sollten sie nicht auf die Studierenden zeigen, sondern sich an ihre eigene Nase fassen.

Wir PIRATEN fordern, dass Lehrveranstaltungen attraktiver werden müssen. Auch Professoren und Doktoren können eine Fortbildung in moderner Unterrichtsgestaltung machen. Materie spannender zu gestalten und mit der Lebenswirklichkeit der Studierenden zu verknüpfen ist kein Hexenwerk.

Zudem sollte es bereits Alltag sein, dass Lehrveranstaltungen live im Internet gezeigt und auch später noch abrufbar sind. Unsere Hochschulen sollten lieber zukunftsorientiert planen, statt in alten Schubladen nach schlechten Ideen zu kramen.”

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