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Straßenausbaubeiträge: Faire Lösung für den Bürger finden

Piraten im Landtag SH
 
Straßenausbaubeiträge: Faire Lösung für den Bürger finden

In einem aktuellen Interview stellt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer die Straßenausbaubeiträge infrage. Dazu der verkehrspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König:

“Nicht nur die CDU – wie es in dem Artikel in den Kieler Nachrichten zu lesen ist – , sondern auch wir PIRATEN haben im November eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes beantragt. Unser Gesetzentwurf sieht vor, dass die Bürger künftig mitentscheiden dürfen, ob ihre Stadt oder Gemeinde Straßenausbaubeiträge erhebt.

In jedem Fall müssen wir weg von den gewaltigen Einmalforderungen. Kaum ein Bürger hat mal eben zwanzig oder dreißig Tausend Euro auf der hohen Kante. Gerade ältere Hausbesitzer bekommen Probleme, weil ihnen die Banken keinen Kredit mehr geben dürfen. Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie verhindert gerade bei älteren Menschen, das diese einen Kredit auf ihr unbelastetes Haus aufnehmen können.

Der Vorschlag von Herrn Kämpfer, die Grundsteuer anzuheben und hierüber den Straßenausbau mitzufinanzieren, halten wir PIRATEN für eine interessante Option. Bei der Frage, ob die Bürger komplett von der Abgabe befreit werden können, wie es heute die FDP fordert, sind wir noch skeptisch.

Wir unterstützen allerdings gern den Wunsch von Kämpfer nach einer gemeinsamen Lösung aller Parteien. Dafür müsste sich die Küstenkoalition natürlich endlich einmal ernsthaft mit dem Thema Straßenausbaubeiträge befassen.”

Bild: l-vista / pixelio.de

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Die Kommunen brauchen eine Entschuldungslösung

Piraten im Landtag SH
 
Die Kommunen brauchen eine Entschuldungslösung

Zum Kommunalbericht 2016 des Landesrechnungshofs sagt der finanzpolitische Sprecher der Piratenfraktion, Torge Schmidt:

“Die Kommunen können dank der gestiegenen Einnahmen größtenteils mit ausgeglichenen Haushalten wirtschaften. Was bleibt, sind die hohen Schulden aus der Vergangenheit, die – selbst mit der günstigsten Prognose – nicht aus dem laufenden Haushalt bedient werden können.

Der Landesrechnungshof unterstreicht mit dem Bericht die Forderung der PIRATEN nach einem Schuldenentlastungsfonds als Fortführung der Konsolidierungshilfe nach 2019.

Auch bei dem von uns PIRATEN abgelehnten Wahlgeschenk der Koalition, dem sogenannten Kita-Geld, bestätigt der Landesrechnungshof unsere Kritik. Für uns steht fest: Das Kita-Geld ist purer Populismus und löst die Probleme der steigenden Betriebskosten von Kindergärten nicht.

Wir fordern daher mehr Realismus für den Haushalt 2017 und weniger Wahlpopulismus durch Stegner und Co. Ein erster Schritt wäre da zum Beispiel die Kommunen bei den Kita-Betriebskosten zu entlasten und die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern.”

Bild: Q.pictures / pixelio.de

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