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Flüchtlingsambulanz: Vorzeigeprojekt halten statt einstampfen

 
Flüchtlingsambulanz: Vorzeigeprojekt halten statt einstampfen

Wie der NDR berichtet, soll das Vorzeigeprojekt, die “Flüchtlingsambulanz” in Neumünster geschlossen werden. Dazu die flüchtlingspolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Angelika Beer:

“Während wir im Landtag über die bestmögliche Integration der Flüchtlinge diskutieren, wird von Seiten des Innenministeriums dieses Vorbildprojekt beendet, anstatt mit einer Anschlussfinanzierung die Flüchtlingsambulanz auch in Zukunft fortzuführen.

Aus Sicht der PIRATEN ist dies das falsche Signal. Wir werden im Rahmen der Haushaltsberatungen auf eine Fortführung – wenn ggf. auch im geringerem Umfang – drängen. Niemand weiß, wie sich die Flüchtlingszahlen bis zum kommenden Jahr entwickeln werden. Die Zerschlagung der Strukturen dieses Erfolgsprojektes ist deshalb zu diesem Zeitpunkt vollkommen verantwortungslos.

Und: Auch wenn im Moment weniger Flüchtlinge in Neumünster ankommen, besteht natürlich weiterhin Bedarf für die Flüchtlingsambulanz. Die Flüchtlingsambulanz dient nämlich nicht nur der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen, es ist auch ein erfolgreiches Integrationsprojekt. Zuletzt ist das Ende der Flüchtlingsambulanz auch finanzpolitisch fragwürdig, denn den betroffenen Ärzte und ihre Familien droht Hartz IV.

Nachhaltige Integration, geht anders. Daher ist zu überlegen, ob die Integration von medizinischen Fachpersonal in Zeiten von Ärztemangel nicht sogar stärker, statt weniger gefördert werden muss. Der syrische Flüchtling von heute kann der Landarzt von Morgen sein.”

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