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Elektromobilität: Habecks scheinheiliger E-Auto-Kurs

 
Elektromobilität: Habecks scheinheiliger E-Auto-Kurs

In den Lübecker Nachrichten brüstet sich Energiewendeminister Robert Habeck heute damit, dass sein Ministerium Fördermittel für 65 neue Ladesäulen für E-Autos in Schleswig-Holstein bereitstellt.
Auf Anfrage der PIRATEN scheint das Wort “Elektromobilität” allerdings eher für Stirnrunzeln beim Land zu sorgen: Von den (seit 2010) etwa 2.300 neu zugelassenen Autos sind nur 37 Elektro- oder Hybridfahrzeuge. So verfügt die Landespolizei zum Beispiel derzeit über genau ein E-Mobil. Die in der Fläche verteilten Finanzämter des Landes haben weder Ladestationen noch E-Mobile als Dienstwagen.

Und es wird noch besser: Ein offizielles Register aller eigenen Ladesäulen im Besitz des Landes gibt es derzeit nicht, d.h. im Klartext, dass die Landesregierung zu diesem Zeitpunkt gar nicht weiß, wo und wie viele E-Zapfsäulen sie für den eigenen Fuhrpark bereit hält. Die zwölf von denen die Regierung weiß, sind nur zum Teil der Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als die Hälfte sind abgeschlossen. Wo der Schlüssel verwahrt wird, ist nicht immer ersichtlich. So wird das Laden eines E-Mobiles zum Spießroutenlauf.

Von einer Vorbildfunktion in Sachen E-Auto kann beim Land also kaum die Rede sein. Aber immerhin interessant zu hören, dass Habeck sich nun dafür einsetzt, dass das Land bald mehr E-Zapfsäulen als E-Autos im Einsatz haben wird.

Die Antwort auf unser Anfrage im Detail

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